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1. Tag: Anreise nach Georgien
Sie fliegen am späten Abend nach Tbilissi.
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Georgien ist in seiner landschaftlichen, ethnischen und kulturellen Vielfalt geradezu ein Geheimtipp! Wir entdecken uralte Kirchen und antike Höhlenwohnungen. Dabei kommen wir mit vielen gastfreundlichen Menschen ins Gespräch. Entdecken wir die einmalige Gebirgslandschaft des Großen Kaukasus!
Sie fliegen am späten Abend nach Tbilissi.
Bei der Ankunft am frühen Morgen werden wir von unserer Reiseleitung am Flughafen empfangen und fahren zum Hotel. Nach einer Erholungspause und einem späten Frühstück sind wir gespannt auf Tbilissi. An der Metechi-Kirche über der Mtkwari hören wir die Legende von der Gründung der Stadt der »warmen Quellen«. Noch heute gibt es diese heißen Quellen, die seit 700 Jahren genutzt werden. Die Schwefelbäder am Rande der Altstadt gefallen nicht nur mit ihren persisch anmutenden Fassaden an den Eingängen, wir sehen auch die in Backstein gefassten halbkreisförmigen Kuppeln über den Baderäumen. Zu Fuß schlendern wir weiter durch die malerische Altstadt. Wir kommen zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der Heiligen Nino aufbewahrt wird. Von dort ist es nicht weit zur Antschischati-Kirche, der ältesten Kirche der Stadt. Im Historischen Museum der Stadt erleben wir eine einzigartige Sammlung von Goldschmiedekunst, welche die Legende des Goldenen Vlieses begreifbar macht. Am Abend lernen wir traditionelle Tischsitten bei einem Abendessen in einem Restaurant kennen. Unser Tipp für die weitere Abendgestaltung: Besuchen Sie die Sameba Kathedrale! Das goldene Spitzdach des Turms ist fast von jedem Punkt der Stadt zu sehen und stellt besonders beleuchtet in der Nacht ein unübersehbares Wahrzeichen dar. (F, A)
Malerisch am Zusammenfluss der beiden Flüsse Kura und Aragvi und an der Kreuzung historischer Handelswege liegt die altehrwürdige Stadt Mzcheta. Uns beeindruckt die Dshawari-Kirche, die ob ihrer exponierten Lage über der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre verbreitet. Von oben haben wir die Swetizchoweli-Kirche aus dem 11. Jahrhundert schon gesehen. Hier soll sich der Überlieferung nach der Leibrock Christi befinden. Wir erfahren, dass das religiöse Zentrum der georgisch-orthodoxen Kirche, die auf die Heilige Nino zurückgeht, seit 1994 zum UNESCO-Welterbe gehört. Berühmt ist auch die Prometheus-Grotte, die an den griechischen Sagenhelden erinnern soll. Heute eine der Top-Attraktionen unter den zahlreichen Naturwundern des Kaukasus. Am Abend erreichen wir Kutaissi, die Hauptstadt der Region Imeretien. 245 km (F, A)
1. Tiflis, Georgien, 2. Mzcheta, Georgien, 3. Zqaltubo, Georgien, 4. Kutaissi, Georgien
Wir steigen auf einen Hügel über Kutaissi. Uns zieht es in eine weitere UNESCO-Welterbestätte: das Kloster Gelati. Es wurde 1106 erbaut und diente bis in das 16. Jahrhundert als Akademie, die sich damals zum kulturellen Zentrum des Landes entwickelte. Borjomi, der schon in der Zarenzeit berühmte Kurort am Rande des gleichnamigen Nationalparks, ist durch sein Mineralwasser bekannt. Wir probieren es direkt aus der Quelle! Am Abend erreichen wir Achalziche. 275 km (F, A)
1. Kutaissi, Georgien, 2. Motsameta, Georgien, 3. Bordschomi, Georgien, 4. Achalziche, Georgien
Nach einem stärkenden Frühstück besuchen wir die Höhlenstadt Wardsia, die einst aus 3.000 Höhlenwohnungen bestand und über 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnte. Errichtet wurde sie im Goldenen Zeitalter Georgiens im 12. Jahrhundert. Wir bewundern wunderschöne Fresken in künstlerisch ausgestalteten Räumen. Wir wandeln durch lange Gänge - alle von Menschenhand aus dem Felsen vor über 800 Jahren herausgehauen. Später halten wir kurz an der Chertwisi Festung, erbaut im 10.Jahrhundert (Fotostopp). Unser Mittagessen nehmen wir unterhalb der Hohlenstadt ein, wir genießen schmackhafte Forelle am Spieß. Auf der Rückfahrt nach Achalziche besichtigen wir die neu restaurierte mittelalterliche Festung Rabat, deren Ursprung bis in das 12. Jahrhundert zurückreicht. 280 km (F, M, A)
Das Art Gene findet in der letzten Juliwoche in Tbilissi statt. Sie erleben Kunsthandwerkermärkte, landestypische Spezialitäten und polyphone Volksmusik.
1. Achalziche, Georgien, 2. Wardsia, Georgien, 3. Achalziche, Georgien
Wir kommen heute in die Region Kartli. Nahe der Stadt Gori liegt Uplisziche, eine Höhlenstadt aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., die an einer Verzweigung der legendären Seidenstraße entstanden ist. Noch heute kann man die Wagenspuren in den felsigen Straßen erkennen. Am Theater und den Ruinen einstiger Paläste wird die antike Stadtstruktur wieder lebendig. Wir reisen auf der Georgischen Heerstraße durch eine reizvolle Gebirgslandschaft zur Festung Ananuri aus dem 17. Jahrhundert, wo wir von einem überdimensionalen Kreuz an der Südfassade der Kathedrale begrüßt werden. Die Fahrt führt durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in höhere Lagen des Großen Kaukasus. Gegen Abend erreichen wir Gudauri und beziehen unser Hotel. 300 km (F, A)
1. Achalziche, Georgien, 2. Gori, Georgien, 3. Gudauri, Georgien
Wir wollen dem 5.047 Meter hohen Kasbek ein wenig näher kommen und fahren mit geländegängigen Minivans zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche auf 2.170 Metern Höhe. Bei klarer Sicht erhebt sich direkt vor uns der mythische Riese, an den der Sage nach Prometheus gekettet wurde, weil er den Menschen das Feuer brachte. Genießen wir den Tag inmitten dieses beeindruckenden Bergpanoramas! Am Nachmittag kehren wir in die Hauptstadt Tbilissi zurück, abends erwartet uns dann ein schmackhaftes Abendessen in einem georgischen Restaurant. 180 km (F, A)
1. Gudauri, Georgien, 2. Stepanzminda, Georgien, 3. Tiflis, Georgien
Wir lernen heute in Kachetien georgische Gastfreundschaft und eine fast 4.000 Jahre alte Weinbautradition kennen. Ein erster Stopp in Signagi: Die »Stadt der Liebe« liegt terrassenförmig am Hang über dem Alasani-Tal. In Bodbe besuchen wir das Kloster der Heiligen Nino. Es wurde auf Befehl von König Mirian III. an der Stelle errichtet, an der die kappadokische Nonne, der die Missionierung Georgiens zugeschrieben wird, im 4. Jahrhundert begraben wurde. Wir nehmen gemeinsam das Mittagessen bei einer einheimischen Familie ein. Frisch gestärkt werden wir in die Zubereitung der georgischen Spezialität "Tschurtschchela" (Nüsse in Weintraubensaft) eingewiesen. Gerne dürfen Sie diese Leckerei auch selber kreieren und probieren! In einem Weingut bei Kisischevi erfahren wir, wie traditionell-georgische und europäische Weinherstellungsverfahren vereint werden. Wer möchte, genießt die eine oder andere Kostprobe der Weine. 230 km (F, M)
1. Tiflis, Georgien, 2. Sighnaghi, Georgien, 3. Kisiskhevi, Georgien, 4. Tiflis, Georgien
Nach einer kurzen Nacht fahren wir zum Flughafen und treten am frühen Morgen den Rückflug an. Schöne Erinnerungen an ein gastfreundliches Land begleiten uns.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Sie fliegen am späten Abend nach Tbilissi.
* bei Eigenanreise nicht inklusive
| Zimmerkategorie | ||||||||
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| STANDARD | ||||||||
Pro Person im Doppelzimmer inklusive Flug ab/bis Frankfurt.
| Zimmerkategorie | Einzelzimmer | |||||||
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| STANDARD | ||||||||
| Ort | Nächte/Hotel | Landeskat. |
|---|---|---|
| Tbilissi¹ | 1,5 Moxy¹ | |
| Kutaissi | 1 Kutaissi Inn | |
| Achalziche | 2 Lomsia | |
| Gudauri | 1 Gudauri Marco Polo | |
| Tbilissi | 2 Moxy | |
¹ Tageszimmer bei Ankunft
Für die Einreise nach Georgien benötigt jeder Gast ab dem 01. Januar 2026 eine obligatorische Auslandsreisekrankenversicherung für den gesamten Aufenthalt. Wir empfehlen, diese auf Englisch ausstellen zu lassen.
Ein georgischer Versicherungsanbieter bietet eine Plattform für Touristen, über die die obligatorische Auslandsreisekrankenversicherung direkt abgeschlossen werden kann: https://travel.wizer.ge/for-visitors
Die Kosten dafür betragen umgerechnet ca 2 CHF pro Tag
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